Dr. Philipp Grieb
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Verlag
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Aktuelle Neuerscheinungen:
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Max Müller:
Deutsche Liebe, mit einer Einführung und zahlreichen Anmerkungen
PDF-Version, optimiert für 6"-Displays (Tablet-Computer, Kindle usw.) oder andere Formate auf Anfrage.
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Sein Vater war Dichter, die Mutter eine gebildete Frau und Sängerin. Diese Eltern legten ihrem Sohn ihre Leidenschaften für Sprache, Literatur und Musik in die Wiege: Max Müller (1823-1900) wuchs inmitten der geistigen Elite seiner Zeit auf, erwarb seine Bildung in Dessau und Leipzig. Zu seinen Lehrern gehörten Rückert, Schelling, Brockhaus und Bopp. Sie legten die Grundlagen für eine glänzende Karriere, die ihn nach England führte. Oxford wurde seine Wahlheimat. Dort entstand sein umfangreiches Werk an Publikationen über die alten indischen Schriften. Mit seiner Arbeit und seinem Wirken über die Grenzen der Universität Oxford hinaus erntete er Anerkennung. Der König von Preußen lud ihn zum Gespräch, die Königin von England berief ihn in ihren Kronrat. In Indien gilt er als großer Forscher und Gelehrter, der sich um die ältesten geistigen Schätze Indiens besonders verdient gemacht und Indiens Selbstverständnis als große Kulturnation mitgeprägt hat. Die deutschen Goethe-Institute firmieren auf dem Subkontinent unter dem Namen Max Müller Bhavan und halten die Erinnerung an ihn wach.
Die Novelle „Deutsche Liebe“ ist ein singuläres Werk in Max Müllers Leben. Diese verklärende romantische Erzählung von Sehnsucht und unerfüllter Liebe schrieb er anonym in einer kritischen Lebensphase. Er war heftig verliebt, aber für die Familie der Auserwählten finanziell nicht ausreichend etabliert, um als Heiratskandidat akzeptiert zu werden. Sie entstand im Herbst 1856 und wurde im Februar 1857 bei Brockhaus in Leipzig veröffentlicht.
In Korea gilt die „Deutsche Liebe“ bemerkenswerterweise als das meistgelesene deutschsprachige Werk, ist Schullektüre im Deutschunterricht und stellt für viele Koreaner den ersten Kontakt mit deutscher Kultur dar. Dieses E-Book macht das fast verschollene Werk wieder allgemein verfügbar.
Herausgeber: Philipp Grieb
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Moriz Winternitz:
Rabindranath Tagore - Religion und Weltanschauung des Dichters
PDF-Version, optimiert für 6"-Displays (Tablet-Computer, Kindle usw.) oder andere Formate auf Anfrage.
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Ein ungleiches Paar: Der Schreibtisch-Gelehrte, Indologe und Ethnologe Moriz Winternitz (1863 – 1937) und der gefeierte Dichter Rabindranath Tagore (1861-1941), der sich nach seiner Ehrung mit dem Literatur-Nobelpreis 1913 vor Einladungen kaum retten kann. Aber die ungleichen Pole ziehen sich an. Der systematische Wissenschaftler westlicher Prägung und der geniale, kreative und unabhängige Geist aus dem Osten finden Gemeinsamkeiten und lernen sich schätzen. Mit dieser Schrift ehrte der Indologe Moriz Winternitz den indischen Dichter und Denker Rabindranath Tagore an seinem 75. Geburtstag. Mit scharfem Verstand zeichnete er das Bild eines großen Mannes, der in seiner indischen Heimat als epochaler Guru und Reformer gilt und uneingeschränkte Verehrung genießt. Der 150. Geburtstag des Dichters in diesem Jahr liefert den Anlass, diese Publikation des Jahres 1936 aus der Versenkung zu holen und der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Tagores Freiheitsdrang, seine Vorstellungen eines harmonischen Kosmos, einer intakten Natur und seine moderne Humanität, die kulturelle Unterschiede überbrücken will, bieten Denkanstöße für die Auseinandersetzung mit unseren aktuellen globalen Problemen und die Fortsetzung des Ost-West-Dialogs, den Tagore so sehr gefördert und gefordert hat.
Der Monografie von Winternitz wurde eine Reihe von Dokumenten hinzugefügt, darunter die Korrespondenz zwischen dem Gelehrten und dem Dichter sowie zwei Veröffentlichungen von Winternitz über Tagores Wirken als Universitätsgründer und Schauspieler. Sie ergänzen das Bild der Beziehung zwischen Professor und Dichter.
Neuausgabe (als E-Book) zum 150. Geburtstag des Nobelpreisträgers mit zahlreichen Ergänzungen.
Herausgeber: Debabrata Chakrabarti und Philipp Grieb
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Moriz Winternitz:
Religion und Moral
Ihr Wesen und ihr Verhältnis zueinander
PDF-Version, optimiert für 6"-Displays (Tablet-Computer, Kindle usw.) oder andere Formate auf Anfrage.
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Der namhafte Indologe und Ethnologe Moriz Winternitz (1863 – 1937) hat sich in der wirren Zeit am Ende der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, des ersten Weltkriegs und des aufziehenden national-sozialistischen Unheils unabhängiges Denken bewahrt. Sein Lebensweg führte ihn aus der beschaulichen österreichischen Provinz, über Wien nach Oxford, Prag und Indien. Er durchquerte Kulturkreise, religiöse und gesellschaftliche Gruppen als Beobachter und Wissenschaftler und suchte objektive Standpunkte zu finden. Der Weltbürger, dem militaristisches Säbelgerassel, Autoritätshörigkeit, klerikale Enge und Orthodoxie ein Gräuel waren, war befreundet mit Albert Einstein (Nobelpreis für Physik 1921) und Rabindranath Tagore (Nobelpreis für Literatur 1913) und korrespondierte mit Albert Schweitzer (Friedensnobelpreis 1952). Der Name dieses Gelehrten, Forschers und Autors ist heute nur noch Fachkreisen geläufig. Sein Hauptwerk, die dreibändige "Geschichte der indischen Literatur" (1905-1922) gilt als unverzichtbares Standardwerk. Daneben sind viele andere Veröffentlichungen, u. a. zu Ethikthemen, in Vergessenheit geraten.
Mit dieser E-Book-Ausgabe soll eine der Schriften dieses europäischen Freigeistes vor dem Vergessen gerettet werden. Seine liberalen Gedanken lesen sich erstaunlich aktuell, angesichts von religiösem Fundamentalismus und Intoleranz in der Welt.
Neuausgabe (als E-Book) mit vielen Ergänzungen
Herausgeber: Debabrata Chakrabarti und Philipp Grieb
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